A- | A | A+
RSS  Drucken   Senden
IPPNW

Sie sind hier: www.ippnw.de | Startseite

Postkarten- und E-Mail-Aktion

Der nukleare „Schirm“ bietet keinen Schutz

Höchste Zeit für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland

Im November 2010 wird die NATO in Lissabon über ein neues Strategisches Konzept entscheiden. Dort wird auch die Rolle von Atomwaffen im Bündnis festgeschrieben. Bis dahin gibt es eine letzte Möglichkeit, auf den Inhalt Einfluss zu nehmen. Wir wollen mit einer Postkarten- und eMail-Aktion Verteidigungsminister zu Guttenberg daran erinnern, dass der Abzug von allen Parteien des Bundestags und von einer überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung gefordert wird und sagen: "65 Jahre - Atomwaffen a.D."

lesen ...[Die Aktionsphase auf www.atomwaffenfrei.de]  [E-Mail an Herrn Verteidigungsminister Guttenberg]  [Postkartenaktion "Der nukleare Schirm bietet keinen Schutz"]

IPPNW-Pressemitteilung vom 27.7.2010

Deutschland verschleiert Uranherkunft

Grobe Menschrechtsverletzungen und massive Umweltzerstörung in Abbauländern

27.07.2010 

Die deutsche Bundesregierung und die EURATOM Supply Agency verschleiern die Herkunft des Urans, das für den Betrieb deutscher Atomkraftwerke genutzt wird. Zu diesem Ergebnis kommt die IPPNW nach einer systematischen Auswertung der Quellen der europäischen Atombehörde EURATOM sowie Antworten der deutschen Bundesregierung auf parlamentarische Anfragen. Zwar lassen sich anhand des Datenmaterials die Lieferländer nachvollziehen, nicht aber die Ursprungsländer. „Wir fordern die Bundesregierung daher auf, Informationen über Einfuhr, Herkunftsländer, Ausfuhr und Empfangsländer von Uran endlich offen zu legen“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen.

lesen ...[IPPNW-Papier "Die Versorgung Deutschlands mit Uran"]  [Gesundheitliche Folgen des Uranabbaus]

IPPNW-Pressemitteilung vom 26.7.2010

Probleme politisch lösen - Abzug aller Truppen jetzt!

IPPNW warnt vor Eskalationslogik der Militärs im Afghanistankrieg

26.07.2010 

Angesichts der auf Wikileaks veröffentlichten Dokumente des US-Militärs kritisiert die IPPNW gezielte Tötungen und warnt vor einer Eskalationslogik. Die veröffentlichten Berichte der US-Militärs belegen nicht nur den in Afghanistan und im Nordwesten Pakistans von vielen Seiten beförderten grausamen Kriegszustand. Vor allem zeigen sie auf, auf welchen dubiosen Einschätzungen und vagen Informationen US-Militär und Geheimdienste zu ihrem Feindszenario für die Großregion des Hindukusch gelangen.

lesen ...[Unterschriftenaktion "Den Krieg in Afghanistan beenden"]

IPPNW-Pressemitteilung vom 21.7.2010

Schützenhilfe für die Atomindustrie

Mainzer Studie zu Fehlbildungen um Atomkraftwerke fehlt Nachweisstärke

21.07.2010 

Die Ärzteorganisation IPPNW kritisiert die heute von der Universität Mainz der Presse vorgestellte Studie "Kinder und Kernkraft" (KuK-Studie) zu angeborenen Fehlbildungen in der Umgebung von Atomkraftwerken als argumentative Schützenhilfe zu Gunsten der Atomindustrie. Die Mainzer Studie hat aufgrund geringer Fallzahlen eine zu geringe statistische Nachweisstärke (power), um einen Effekt in ähnlicher Größenordnung wie in der vorangegangenen Studie zu Kinderkrebs um Atomkraftwerke (KiKK-Studie) nachzuweisen.

lesen ...[Epidemiologische Studie der Universität Mainz]  [Analyse von Alfred Körblein, Strahlentelex]

Im Dienste eines sinnlosen Krieges

Kommentar von Dr. Angelika Claußen

19.07.2010 

Seit fast neun Jahren kämpfen internationale Soldaten des Nato-Bündnisses in Afghanistan Seite an Seite mit afghanischen Warlords und korrupten Eliten. In der Bilanz dieses Krieges werden die Opfer der westlichen Soldaten akribisch gezählt, es sind mittlerweile 1937 tote Soldaten, davon 43 Bundeswehrsoldaten. Dem stehen seit 2001 geschätzte 10.172 bis 12.969 tote Zivilisten und Aufständische gegenüber. Anlässlich der Afghanistan-Konferenz in Kabul hat die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen einen Gastbeitrag für FR-online verfasst.

[Gastbeitrag auf FR-online]

Dialog ohne Vorbedingungen statt Verbote

Verbot der IHH

14.07.2010 

Die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) wenden sich gegen einen Generalverdacht gegen islamische Organisationen und Vereine, wie er sich im jüngsten Verbot gegen die "Internationale Humanitäre Hilfsorganisation" (IHH) wiederspiegelt. „Eine Kultur des Friedens entsteht nicht durch Verbote, sondern durch den Dialog zwischen den Konfliktparteien. Mit dem Verbot schürt die Bundesregierung neue Feindbilder. Stattdessen sollte sie deutsche Waffenlieferungen und Rüstungsgüter nach Nahost stoppen“, erklärt der stellvertretende IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim.

lesen ...[KSZMNO-Konferenz]  [Appell: Waffenlieferungen nach Nahost stoppen]

Atomhaftpflichtversicherung

ARD-Fernsehsendung Plusminus

12.07.2010 

Alle Versicherungen der Welt weigern sich aus gutem Grund, das Risiko eines atomaren Unfalls in einem Atomkraftwerk im vollen Umfang zu tragen. Als hilflose Ausweichkonstruktion besteht deshalb in Deutschland schon seit Jahrzehnten eine juristisch höchst fragwürdige Konstruktion. Der Schaden eines atomaren Unfalls wird für die Betreiber willkürlich auf eine "versicherbare Geldmenge" begrenzt. Der immense Rest des Schadenrisikos wird über die Steuergelder an alle Bürger abgewälzt.

lesen ...[ARD-Sendung Plusminus]  [Kampagne zur Atomhaftpflichtversicherung]

IPPNW-Pressemitteilung vom 23.6.2010

Regierung führt E-Card durch die Hintertür ein

Gesundheit ist keine Ware, Ärzte sind keine Dienstleister

23.06.2010 

Anlässlich des heutigen Treffens der Gesundheitsexperten der Koalition kritisieren die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) die letzten Freitag vom Parlament beschlossenen gesetzlichen Voraussetzungen, den "gläsernen Patienten" zu schaffen. Die Koalition führt die Elektronische Gesundheitskarte durch die Hintertür ein, verklausuliert hinter dem bürokratischen Ausdruck der "verpflichtenden Stammdatenabgleichung". Diese ist verbunden mit einer Online-Abgleichung der bei den Krankenkassen gespeicherten Daten und ermöglicht dadurch die unmittelbare Kontrolle der Arzt-Patienten-Beziehung.

lesen ...