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IPPNW

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IPPNW-Pressemitteilung vom 18.5.2012

Body Count - Opferzahlen nach 10 Jahren "Krieg gegen den Terror"

Zu einer realitätsnahen Schätzung der Opfer asymmetrischer Kriege

Nach dem Häuserkampf, Fallujah, Irak, Foto: Lance Cpl. James J. Vooris18.05.2012 

Der "Krieg gegen den Terror" hat allein im Irak, Afghanistan und Pakistan zu 1,7 Millionen Todes-Opfern geführt. Das ist das Ergebnis des IPPNW-Reports "Body Count - Opferzahlen nach zehn Jahren Krieg gegen den Terror". "Präzisionswaffen ändern nichts am hohen Prozentsatz getöteter Zivilisten in asymmetrischen Kriegen", erklärt IPPNW-Vorstandsmitglied Dr. Jens Wagner. Der Einsatz von Phosphorbomben, Streumunition, DIME- und Uranmunition sowie das brutale Vorgehen der Besatzungstruppen zum Beispiel in Fallujah und Basrah zeigten das unmenschliche Gesicht des Krieges.

lesen ...[Report "Body Count" als pdf-Datei]

Pressemitteilung der Kamapgne atomwaffenfrei.jetzt

Zeit, die Atombomben aus Europa abzuziehen

NATO-Gipfel in Chicago

Tagung Friedenskultur 2012 mit mit Giorgio Franceschini (HFSK) (rechts)14.05.2012 

In knapp einer Woche sitzen die NATO-Mitgliedsstaaten wieder in Chicago zusammen und entscheiden über die Verteidigung Europas – mit oder ohne taktische Atomwaffen. Laut Quellen aus regierungsnahen Kreisen haben die NATO-Minister bereits bei ihrem letzten Treffen in Brüssel entschieden: Die Atomwaffen bleiben auf absehbare Zeit in Europa. Auf der Tagung der Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" in Essen am Wochenende bewerteten Atomwaffenexperten die Ergebnisse dieser Debatte zur Überprüfung der Verteidigungs- und Abschreckungsdoktrin der NATO.

lesen ...[Tagung "Friedenskultur2012"]  [Video zum Aktionstag]  [Bildungstool]

Pressemitteilung vom 10.5.2012

IPPNW-ÄrztInnen fordern ein Nein zur Atalantamission

Statt weiteres militärisches Handeln umfassende Hilfsprogramme für Somalia und die Region

Deutsche Fregatte, Atalanta-Mission, Foto: Rock Cohen, Flickr10.05.2012 

Die Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) hat die Bundestagsabgeordneten in einem Schreiben aufgefordert, die Verlängerung und Ausweitung der Atalantamission abzulehnen. Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der IPPNW hatten die Ärztinnen und Ärzte die Mitglieder des Deutschen Bundestags aufgefordert, bei der heutigen Beratung der Atalantamission einen anderen Weg als den militärischen einzuschlagen.

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IPPNW-Presseinformation vom 8.5.2012

Westerwelle soll sich für Ende der Haftbedingungen einsetzen

Hungerstreik von palästinensischen Gefangenen

Bilal Diab und Thaér Halahleh, Foto: PHR08.05.2012 

Die deutsche Sektion der IPPNW hat sich heute in einem Brief an Guido Westerwelle äußerst besorgt über die Lage der etwa 2.000 hungerstreikenden palästinensischen Gefangenen in israelischen Gefängnissen geäußert. Der deutsche Außenminister solle sich für ein Ende der unzumutbaren Haftbedingungen einsetzen und auf ein Ende der inhumanen Praxis der Verwaltungshaft drängen, fordert der IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim.

lesen ...[IPPNW-Brief an Außenminister Westerwelle]

IPPNW-Presseinformation vom 8.5.2012

Weißer Phosphor im Verdacht, Geburtsschäden zu verursachen

Neue Studie zu Geburtsschäden in Gaza

Einsatz von Phopshorbomben im Gazakrieg08.05.2012 

Laut einer neuen wissenschaftlichen Studie gibt es einen "starken Zusammenhang zwischen angeborenen Fehlbildungen bei Neugeborenen und der Exposition der Eltern bei Angriffen mit weißem Phosphor". Das ist das Ergebnis der Studie "Angeborene Fehlbildungen in Gaza: Häufigkeit, Typen, familiärer Zusammenhang und die Korrelation mit Umweltfaktoren", die am
4. Mai 2012 im International Journal of Environmental Research and Public Health veröffentlicht wurde. Ein Team von palästinensischen und italienischen Wissenschaftlern hatte die Studie am Al Shifa Krankenhaus durchgeführt, in dem 28% aller Babies des Gazastreifens geboren werden.

lesen ...[Studie als Word-Datei (englisch)]  [IPPNW-Factsheet zu Weißem Phosphor]

Für ein weltweites Verbot von Atomwaffen

IPPNW-Benefizkonzert am 16. September 2012


mit Berliner Philharmonikern und Gästen zugunsten der Gründung des "Soma Children´s Orchestra" in der Präfektur Fukushima im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie.

[Weitere Informationen]

Wichtige Termine